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| Schweres Erdbeben westlich der Halbinsel Kamtschatka |
Am 24. Mai 2013 ereignete sich um 05.44 UTC (15:44 Uhr Ortszeit) ein starkes Erdbeben im Ochotskischen Meer westlich der russischen Halbinsel Kamtschatka. Das U.S. Geological Survey gab die Magnitude mit einem Wert von 8,3 an. Der Herd des Ereignisses lag in großer Tiefe, bei etwa 600 km. Nach derzeitigem Stand ist zu vermuten, dass bei dieser Tiefenlage nur ein kleiner Teil der abgestrahlten Energie die Erdoberfläche erreicht. Es ist daher nach derzeitigem Stand nicht mit großem Schaden in der Region Kamtschatka zu rechnen. Eine Tsunami-Warnung für den Pazifik wurde nicht herausgegeben.
An den Erdbebenstationen des Geologischen Dienstes NRW in Nordrhein-Westfalen sind die einlaufenden seismischen Wellen mit einem deutlichen Signal registriert worden. Der Ersteinsatz der Wellen wurde 11 Minuten nach dem Ereignis in NRW aufgezeichnet. Dies ist die Zeit, die die seismischen Wellen zur Durchquerung des Erdkörpers benötigen.
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Epizentrum des Bebens und seismische Registrierung an der Station GSH (Großhau). |
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| Hier einige Informationen vom Erdbebendienst des GD NRW: |
Der GD NRW betreibt ein Beobachtungsnetz von 14 Erdbeben-stationen in der
Niederrheinischen Bucht und den angrenzenden Bereichen des Rheinischen
Schiefergebirges. Bei zwei Stationen sind die Messgeräte
(Seismometer) in bis zu 400 m tiefen Bohrlöchern installiert.
Seit Beginn der instrumentellen Beobachtung im Jahre 1980
wurden mehr als 1500 Beben registriert, vorwiegend in der Niederrheinischen
Bucht. Diese Beben sind natürlichen Ursprungs und haben
nichts mit menschlichen Aktivitäten wie z. B. dem
Bergbau zu tun. Die meisten Beben sind zu schwach, um vom Menschen
wahrgenommen zu werden. Die Messgeräte sind jedoch so empfindlich,
dass sie noch Beben erfassen können, deren Stärke
etwa ein Tausendstel der Fühlbarkeitsschwelle beträgt.
Eine konkrete Vorhersage stärkerer Erdbeben mit der erforderlichen
Genauigkeit ist zurzeit noch nicht möglich; entsprechende
Verfahren werden jedoch weltweit entwickelt und getestet. |
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| Mehr Infos |
| ... finden Sie hier weitere interessante Informationen des Erdbebendienstes: |
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| Wenden Sie sich an: |
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| Dipl.-Phys. Dr. Lehmann |
| Fon: +49 (0) 2151 897-258 |
| geophysik@gd.nrw.de |
| Pressesprecher |
| Dipl.-Geol. Dr. Krahn |
| Fon: +49 (0) 2151 897-239 |
| Vermittlung |
| Fon: +49 (0) 2151 897-0 |
| Fax: +49 (0) 2151 897-505 |
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Vorangegangene Erdbebenmeldungen |
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Faltblatt Landeserdbebendienst in Nordrhein-Westfalen
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Aktuelle Erdbebenmeldung ein Projekt mit dem Berufskolleg
Hilden |
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Kooperationspartner:
Erdbebenstation Bensberg der Universität Köln
Hessischer Erdbebendienst des Hessischen Landesamtes für Umwelt und Geologie, Wiesbaden
Landeserdbebenregistrierung des Landesamtes für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz, Mainz
Landeserdbebendienst des Landesamtes für Geologie, Rohstoffe und Bergbau Baden-Württemberg, Regierungspräsidium Freiburg
Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR)
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