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"Niedermoor" am Heiligen Meer: Herausragendes Beispiel für Boden des Jahres 2012!
Herzlich Willkommen! Wir laden Sie zum Pressegespräch am „Weltumwelttag 2012“ ein:
Dienstag, den 5. Juni 2012, um 11:00 Uhr, im LWL-Museum für Naturkunde Außenstelle Heiliges Meer
(Bergstr. 1, 49509 Recke, Tel.: 05453 99660, www.lwl-heiliges-meer.de)
Im Naturschutzgebiet „Heiliges Meer“ lässt sich der „Boden des Jahres 2012“, das Niedermoor, hautnah erleben! Daher präsentieren das LWL-Museum für Naturkunde Münster, die Biologische Station Kreis Steinfurt e.V., der Kreis Steinfurt und der Geologische Dienst NRW Landesbetrieb dort den „Moorkundlichen Rundwanderweg“ mit dem „Boden des Jahres 2012“.
Ein Faltblatt führt zu den einzelnen Stationen des Rundweges und liefert für jedermann leicht verständliche Informationen zur spannenden Entstehungsgeschichte des Heiligen Meeres und der umgebenden Moor- und Heideflächen:
Auf Ihr Kommen freuen wir uns!
Ablauf:
11.00 Uhr: Vorstellung des neuen „Moorkundlichen Rundwanderwegs“ und des „Boden des Jahres 2012 – Niedermoor“,
ab 11.45 Uhr: Rundwanderung (bei gutem Wetter; 90 Minuten)
Anmeldung:
heiliges-meer@lwl.org, Fon: 05453 99660
Anfahrt: www.lwl.org
Bitte nutzen Sie den Parkplatz an der Gaststätte‚ Forsthaus Heiliges Meer.
Weitere Informationen:
Dr. Heinrich Terlutter, Heinrich.Terlutter@lwl.org, 0251 5916014 oder 05453 99660 (vor-Ort)
Dr. Gerhard Milbert, milbert@gd.nrw.de, 02151 897586 (Boden)
Dr. Ludger Krahn, krahn@gd.nrw.de, 02151 897239 (Pressesprecher GD NRW)
Links im Internet:
www.lwl.org/pressemitteilungen/index.php
www.lwl.org/pressemitteilungen/mitteilung.php?urlID=27239
www.lwl.org/LWL/Kultur/WMfN/Heiliges_Meer/
Details zum Boden des Jahres 2012
Niedermoor: Niedermoore reagieren besonders sensibel auf Änderungen ihres Wasserhaushaltes und damit auch auf Klimaänderungen. Da der Mensch – vor allem in dicht besiedelten Gebieten wie NRW – auf vielfältige Weise in den Wasserhaushalt eingreift, sind Niedermoore davon im besonderen Maße betroffen. Solange diese Moore mit Wasser bis über die Bodenoberfläche versorgt sind, wachsen sie weiter und binden dabei klimaschädliches Kohlendioxid. Verschlechtert sich die Wasserversorgung durch Entwässerung oder trockeneres Klima auf Dauer, wird der Torf biologisch abgebaut. Dabei werden bis zu 40 Tonnen Kohlendioxid und Lachgas pro Hektar und Jahr freigesetzt. Diese Treibhausgase beschleunigen den Klimawandel.
Geologischer Dienst Nordrhein-Westfalen Landesbetrieb
De-Greiff-Straße 195 D-47803 Krefeld
Fon +49 (0) 21 51 89 70 Fax +49 (0) 21 51 89 75 05