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Der GD NRW wird 2014 Ausbildungsplätze für Geomatikerin/Geomatiker anbieten.
Bewerbungsfrist ist der 31. Oktober 2013.
Geomatikerinnen/Geomatiker arbeiten im öffentlichen Dienst oder in privatwirtschaftlichen Firmen der Geoinformationsbranche, beispielsweise in Dienststellen des Vermessungs-, Kataster- und Geoinformationswesens, in Betrieben und Verlagen der Kartografie, in Betrieben der Fernerkundung, in Betrieben und Dienststellen mit Anwendung von Geoinformationssystemen.
Im neu geschaffenen Beruf der Geomatikerin/des Geomatikers werden wesentliche Inhalte des nicht mehr angebotenen Berufes Kartografin/Kartograf, der Vermessungstechnik, der Photogrammetrie und der Fernerkundung zusammengeführt.
Beginnend mit der Erfassung von Geodaten, anschließender Weiterverarbeitung und Auswertung sowie Integration der Geodaten in Projekte unterschiedlichster Thematik bis hin zur Visualisierung und dem Marketing der fertigen Produkte deckt der Beruf der Geomatikerin/des Geomatikers ein breites Spektrum von Tätigkeiten im Bereich der Geoinformation und des Geodatenmanagements ab.
Geomatikerinnen/Geomatiker
Der GD NRW bietet seit Sommer 2010 Ausbildungsplätze im neuen Beruf "Geomatikerin/Geomatiker" an. Derzeit absolvieren insgesamt 11 Auszubildende, verteilt auf 3 Jahrgänge, eine Ausbildung als Geomatikerin/Geomatiker. Der GD NRW ist derzeit der größte Ausbildungsbetrieb für den neuen Beruf der Geomatikerin/des Geomatiker in NRW.
Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.
Die Ausbildung findet nach dem sogenannten dualen System statt. Der theoretische Stoff wird im ersten Jahr im Berufskolleg Platz der Republik für Technik und Medien in Mönchengladbach unterrichtet, im zweiten und dritten Jahr im Heinrich-Hertz-Berufskolleg der Stadt Bonn. Das Erlangen praktischer Fähigkeiten und der Umgang mit technischen Einrichtungen erfolgt beim GD NRW und während des ersten halben Jahres, in dem schwerpunktmäßig die vermessungstechnische Ausbildung für Geomatikerinnen/Geomatiker stattfindet, bei Kooperationspartnern, da der GD NRW selbst keine vermessungstechnische Ausbildung leisten kann.
Während der Ausbildungszeit müssen die Auszubildenden zwei Prüfungen ablegen. Nach einem Jahr erfolgt die zweistündige Zwischenprüfung. Abgefragt wird der Ausbildungs- und Unterrichtsstoff des ersten Ausbildungsjahres. Nach drei Jahren wird die Abschlussprüfung abgelegt. Geprüft wird in den Bereichen Geodatenprozesse, -präsentation, -management, Geoinformationstechnik, Wirtschafts- und Sozialkunde.
Hier finden Sie weitere Informationen zum neuen Ausbildungsberuf.
2009: 1. Platz beim Ravenstein-Förderpreis für den Internetauftritt "krinvel.de"
Die Ausbildung beginnt jeweils zeitgleich mit einem neuen Schuljahr. Die Bewerbung muss bis zum oben genannten Datum eingereicht werden und soll folgende Unterlagen umfassen:
Geeignete Bewerber werden zu einem schriftlichen Eignungstest spätestens im Februar eingeladen. Im Test werden Kenntnisse zur Allgemeinbildung, zum mathematischen Verständnis, zum geografischen Wissen sowie einige Grundbegriffe der EDV abgefragt.
Nach Auswertung der Tests erfolgen Vorstellungsgespräche, um die Bewerberinnen/Bewerber näher kennen zu lernen. Anschließend werden – auch unter Einbeziehung der Bewerbungsunterlagen – die Auszubildenden ausgewählt, die dann nach Vorlage aller erforderlichen Unterlagen innerhalb weniger Tage eine endgültige Zusage von der Verwaltung des GD NRW erhalten.
Der Beruf der Geomatikerin/des Geomatikers wurde neu geschaffen, um die Ausbildungsinhalte an die veränderten Anforderungen der Berufswelt hinsichtlich der Geoinformationen anzupassen. Die Wahrscheinlichkeit, nach Beendigung der Ausbildung eine Anstellung beim GD NRW zu erhalten, ist sehr gering, da wir weit über den eigenen Bedarf ausbilden. Es bestehen generell Möglichkeiten, eine Anstellung entweder im öffentlichen Dienst (kommunale und staatliche Stellen auf Landes- und Bundesebene, z. B. Kataster- und Vermessungsämter, Hochschulen) oder in der gewerblichen Wirtschaft zu finden.
Nach Beendigung der Ausbildung kann ein Studium der Geomatik mit den Vertiefungsrichtungen Kartografie bzw. Vermessung angeschlossen werden. Der Bachelorstudiengang dauert 6 7 Semester, der Masterstudiengang zusätzliche 2 4 Semester. Ein Studium im Studiengang Kartografie kann, beim Nachweis der Fachhochschulreife bzw. der allgemeinen Hochschulreife, an den Fachhochschulen in Berlin, Dresden, Karlsruhe und München sowie an der Technischen Universität Dresden begonnen werden. Der siebensemestrige Bachelorstudiengang umfasst Geomedientechnik und Kartografie, der anschließende dreisemestrige Masterstudiengang Geoinformation/Geomatik und Management.
Natürlich besteht auch die Möglichkeit, ohne eine vorherige Ausbildung ein Studium aufzunehmen. In diesem Fall muss vor Beginn des Studiums ein Vorpraktikum absolviert werden. Dessen Dauer ist abhängig von der für das Studium gewählten Fachhochschule oder Universität.
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