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Ackerzahl
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die durch Zu- oder Abschläge korrigierte Bodenzahl; die Zu- und Abschläge
ergeben sich durch Berücksichtigung von Klima, Hangneigung, Exposition
undanderen wertbestimmenden Faktoren
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Aufstiegsrate, kapillare
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Wassermenge pro Zeiteinheit, die aus dem Grundwasser durch Kapillarkräfte
entgegen der Schwerkraft in den Wurzelraum (Sickerraum) nachgeliefert
wird,meist bezogen auf eine gewählte Höhe in dm unter Geländeoberfläche
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Ausgangsgestein (Substrat)
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nicht verwittertes, anorganisches Fest- oder Lockergestein, aus dem der
Boden entsteht oder entstanden ist (C-Horizont)
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Basensättigungsgrad (BS-Wert)
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prozentualer Anteil der basischen Kationen bzw. des S-Wertes an der KAKeff
BS [%] = S-Wert / KAKeff · 100
Anmerkung: Der BS-Wert wurde früher als V-Wert bezeichnet.
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Bodenabtragsgleichung, allgemeine
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Empirische Gleichung (WISCHMEIER-Gleichung) zur Abschätzung eines
mittleren jährlichen Bodenabtrags durch Wasser; es gilt:
A = R · K · L · S · C · P mit
A: mittlerer Bodenabtrag in t/(ha · a)
R: Regenerosivitätsfaktor in N/(h · a)
K: Bodenerodierbarkeitsfaktor in (t · h)/(ha · N)
L · S: Topografiefaktor, berücksichtigt die aktuellen Hangdimensionen
(Neigung und Länge)
C: Bodenbedeckungs- und Bearbeitungsfaktor
P: Faktor zur Berücksichtigung von Erosionsschutzmaßnahmen
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Bodenwasser, pflanzenverfügbares
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nutzbare Feldkapazität im effektiven Wurzelraum zuzüglich der
kapillaren Aufstiegsrate aus dem Grundwasser während einer bestimmten
Zeitspanne (s. DIN 4220)
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Bodenart (Textur)
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Kennzeichnung des mineralischen Bodenmaterials nach seiner Korngrößenzusammensetzung
(s. DIN 4220)
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Bodenform
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kleinste Einheit bei der Bodenkartierung mit einheitlichen Bodenbildungsbedingungen,
gekennzeichnet durch eine Kombination von Bodentyp und Ausgangsmaterial
der Bodenbildung (Substrat)
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Bodenfruchtbarkeit
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der gegenwärtige Zustand eines Bodens hinsichtlich seiner Fähigkeit,
Pflanzenwachstum zu ermöglichen (DIN ISO 11074-1, 3.2)
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Bodenfunktion
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Leistung des Bodens als Teil von Ökosystemen für Mensch und
Umweltaufgrund seiner Eigenschaften, zum Beispiel Biotop-, Produktions-,
Transformations-, Filter-, Puffer- und Archivfunktion (s. DIN 19731)
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Bodenschätzung
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amtliche Schätzung des Reinertrages des Bodens durch die Finanzverwaltung
aufgrund der naturgegebenen Bodeneigenschaften und der übrigen ertragsbeeinflussenden
Faktoren (Klima, Hangneigung, Beschattung)
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Bodenschicht
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durch gleichartige geologische Prozesse (z. B. Sedimentation) entstandener
Bereich des Bodens, der nicht durch bodenbildende Prozesse verändert
ist
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Bodentyp
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Zusammenfassung von Böden gleichen Entwicklungszustandes, bei denen
Prozesse der Pedogenese übereinstimmende Merkmale und damit ähnliche
Horizontabfolgen erzeugen
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Bodenzahl
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die mithilfe des Ackerschätzungsrahmens ermittelte Wertzahl des Ackerbodens
aufgrund von Bodenart, Entstehungsart und Zustandsstufe
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Dichte
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Verhältnis der Masse eines Körpers zu seinem Volumen (s. auch
Feuchtrohdichte, Trockenrohdichte, Reindichte)
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Durchwurzelbarkeit (physiologische Gründigkeit)
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Tiefe, bis zu der Pflanzenwurzeln ohne besondere Anpassung unter gegebenen
Bodenverhältnissen tatsächlich in den Boden einzudringen vermögen
(potenzielle Duchwurzelbarkeit) zur Beschreibung des Wurzelraumes
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Durchwurzelungstiefe, effektive
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rechnerisch bestimmte Mächtigkeit einer von Bodenart und Trockenrohdichte
abhängigen Bodenzone (effektiver Wurzelraum), in der die nutzbareFeldkapazität
von den Pflanzenwurzeln einjähriger landwirtschaftlicher Nutzpflanzen
ausgeschöpft werden kann (s. DIN 4220)
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Erodibilität (Bodenerodierbarkeit)
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Maß für die Erodierbarkeit des Oberbodens gegenüber dem
Niederschlag; die von Bodenart, Humusgehalt, Aggregatstabilität und
Steinbedeckung abhängig eGröße geht als K-Faktor in die
Allgemeine Bodenabtragsleichung ein
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Erosion (Bodenabtrag)
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Abtrag und Abtransport von Bodenmaterial durch Kräfte des Wassers
und des Windes; man unterscheidet Flächen-, Graben-, Furchen-, Rillen-
undTunnelerosion (s. DIN 4047-7)
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Feinboden
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der durch Siebung des Gesamtbodens abgetrennte Masseanteil mit einem Korndurchmesser
< 2 mm
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Feldkapazität (Speicherfeuchte)
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a) Wassergehalt als Volumenanteil in Prozent, den ein ungesättigter
Boden in ungestörter Lagerung maximal gegen die Schwerkraft speichern
kann (konventionell angegeben als Wassergehalt 2 3 Tage nach voller
Wassersättigung)
b) Menge des Bodenwassers, die in Poren mit Äquivalent-Durchmesser
von 50 µm und mehr oder bei einer definierten Saugspannung von >
pF 1,8 gebunden ist (s. DIN 4220 u. DIN 4049-3)
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Feldkapazität, nutzbare
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Menge des Bodenwassers als Volumenanteil in Prozent, die in Poren mit
Äquivalent-Durchmesser zwischen 50 und 0,2 µm oder bei einer definierten
Saugspannung zwischen pF 1,8 und 4,2 gebunden ist; Differenz zwischen
Feldkapazität und permanentem Welkepunkt (s. DIN 4220)
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Feldkapazität, nutzbare im effektiven Wurzelraum
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nutzbare Feldkapazität des Bodens bezogen auf die effektive Durchwurzelungstiefe
(s. DIN 4220)
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Feuchtrohdichte (Rohdichte, feucht)
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Quotient aus der Masse einer ungetrockneten Bodenprobe in natürlicher
Lagerung und ihrem Volumen
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Grobboden (Bodenskelett)
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der durch Siebung des Gesamtbodens abgetrennte Masseanteil mit einem Korndurchmesser
von 2 mm und mehr
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Grünlandgrundzahl
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die mithilfe des Grünlandschätzungsrahmens ermittelte Wertzahl
des Grünlandbodens aufgrund von Bodenart, Zustandsstufe, Klima und
Wasserverhältnissen
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Grünlandzahl
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die durch Zu- und Abschläge korrigierte Grünlandgrundzahl; die
Zu- und Abschläge ergeben sich durch Berücksichtigung von Kleinklima,
Geländeform undanderen wertbestimmenden Faktoren
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Grundwasser
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unterirdisches Wasser, das Hohlräume der Erdrinde zusammenhängend
ausfüllt, allein der Schwerkraft unterworfen ist und sich durch Gefälle
bzw.unterirdische Druckpotenziale bewegen kann (s. DIN 4049-3)
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Grundwasserstufe
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aus mittleren Hoch-, Mittel- und Tiefständen definierte graduelle
Abstufung desGrundwasserstandes im Boden, z. B. des Flurabstandes
(s. DIN 4220)
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H-Wert
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Summe der Gehaltswerte (cmolc/kg) austauschbar gebundener saurer Kationen,
besonders H+, Al3+, Fe3+
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Kationenaustausch
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reversibler Austausch von Kationen an Bindungsstellen der Bodenkolloide,
der unter Berücksichtigung der Wertigkeit beteiligter Ionen in äquivalenten
Mengen erfolgt
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Kationenaustauschkapazität (T-Wert)
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Menge der an Bodenkolloide austauschbar gebundenen Kationen eines Bodens
potenzielle KAK (KAKpot): die bei einem definierten pH-Wert
von 8,2 vorliegende KAK
effektive KAK (KAKeff): die bei einem gegebenen pH-Wert bestehende
KAK
Anmerkung: KAKeff = S-Wert + H-Wert
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Kapillaraufstieg (kapillare Steighöhe)
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eine von Bodenart, Lagerungsdichte und Sättigungsgrad des Bodens
abhängige Distanz, die das Grundwasser oder Stauwasser bei gegebener
Wasserspannung im Boden gegen die Schwerkraft überwinden kann
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Kapillarraum
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Teil des Bodens unmittelbar über dem Grundwasserraum, der Kapillarwasser
enthält (s. DIN 4049-3)
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Kapillarraum, geschlossener
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Teil des Kapillarraumes, in dem alle kapillaren Poren mit Wasser gefüllt
sind; ausgedrückt durch dessen Höhe
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Kapillarraum, offener
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Teil des Kapillarraumes, in dem nur ein Teil der kapillaren Poren mit
Wasser gefüllt ist; ausgedrückt durch dessen Höhe
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Kapillarwasser
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Bodenwasser, das als Teil des Haftwassers durch Überwiegen der Kapillarkräfte
(Menisken) gegen die Schwerkraft gehoben oder gehalten wird (DIN 4049-3)
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Kohäsion
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der durch Molekularkräfte bewirkte Zusammenhalt der Moleküle
eines Stoffes durch gegenseitige Anziehung;
auch: Komponente des Scherwiderstandes (Scherfestigkeit) als stabilisierende
Materialeigenschaft des Bodens; sie wirkt an den Berührungsstellen
der Bodenpartikel und ist abhängig von Auflast, Bodenart, Bodenstruktur
und Wassergehalt, steigt mit zunehmendem Tongehalt und zunehmender Entwässerung
an
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Korngrößenverteilung (Korngrößenzusammensetzung)
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Masse der Kornfraktionen des Bodens bezogen auf die Masse des lufttrockenen
Bodens in Prozent, ermittelt über den äquivalenten Korndurchmesser
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Lagerungsdichte, effektive
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empirisch ermittelter Wert für die Bewertung des Bodengefüges;
er wird aus der Trockenrohdichte und dem Tonanteil ermittelt (s. DIN 4220)
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Luftgehalt (Luftvolumen)
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der mit Luft erfüllte Volumenanteil in Prozent des Porenraumes bezogen
auf das Gesamtbodenvolumen
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Luftkapazität (spannungsfreier Porenanteil)
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Luftgehalt des Bodens als Volumenanteil in Prozent bei Feldkapazität;
Porenmit Äquivalent-Durchmesser > 50 µm, in denen sich Wasser
nur der Schwerkraft folgend bewegen kann (s. DIN 4220)
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Korngröße
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analytisch durch Sieb- oder Sedimentierverfahren ermittelter Durchmesser
von Feststoffteilchen (s. DIN 4220 u. DIN 4049-3)
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pF-Wert
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dekadischer Logarithmus der Saugspannung
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Regenerosivität
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Maß für die Erosionswirksamkeit des Niederschlags gegenüber
dem Boden; die von der Niederschlagsintensität abhängige Größe
geht als R-Faktor in dieAllgemeine Bodenabtragsgleichung ein
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Reindichte (Partikeldichte, Bodendichte)
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Quotient aus der Masse und dem Volumen der festen Bodensubstanz
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Saugspannung (Wasserspannung)
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negativer Druck des Bodenwassers relativ zum atmosphärischen Druck
zur Kennzeichnung der Bindungsintensität des Wassers der ungesättigten
Bodenzone (s. DIN 4220 u. DIN 4049-3)
Anmerkung: Als Maß für die Saugspannung wird der pF-Wert verwendet.
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Scherwiderstand (Scherfestigkeit)
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bodenphysikalische Größe, die von der Auflast (Normalspannung)
und den beiden Parametern Kohäsion und Winkel der inneren Reibung
sowie vom Wassergehalt und der Oberflächenbeschaffenheit der Bodenpartikel
abhängt; sie beschreibt den Widerstand von Bodensubstanzen gegenüber
Scherkräften, im Boden als Scherspannung bezeichnet; die Berechnung
erfolgt über die MOHR-COULOMBSCHE-Gleichung
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Sickerwasser
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unterirdisches Wasser, das sich unter Einwirkung der Schwerkraft im Sickerraum
abwärts bewegt (s. DIN 4049-3)
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Sickerwasserrate
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Sickerwassermenge je Flächen- und Zeiteinheit aus dem Wurzelraum
in tiefere Bodenbereiche (s. DIN 19687)
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Staunässe
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zeitweilige Vernässung des Durchwurzelungsbereiches des Bodens durch
Stauwasser und Haftwasser, die zu Luftmangel führt
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Staunässestufe
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aus standortkundlichen Kriterien abgeleitete graduelle Abstufung der durchschnittlichen
Staunässe und Haftnässe des Bodens
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S-Wert
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Summe der Gehaltswerte austauschbar gebundener, basischer Kationen, besonders
K+,NH4+, Ca2+, Mg2+,
bezogen auf 1 kg Trockenmasse des Bodens
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Trockenrohdichte (Rohdichte, trocken)
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Quotient aus der Trockenmasse einer Bodenprobe in natürlicher Lagerung
und ihrem Volumen
Anmerkung: Lagerungsdichte, Raumgewicht oder Volumengewicht sind verwendete
Synonyme.
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Verdunstung
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Vorgang, bei dem Wasser bei Temperaturen unter dem Siedepunkt vom flüssigen
oder festen Zustand in den gasförmigen (Wasserdampf) übergeht
(DIN 4049-3,1.3.7)
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Verdichtung
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bodenphysikalischer Prozess, der meist mit der Zunahme der Dichte und
der Abnahme des Porenvolumens einhergeht; man unterscheidet zwischen Sackungsverdichtung
als Folge von Belastungen und Einlagerungsverdichtung durch Einwandern
von festen Stoffen, das geogenetisch, pedogenetisch und anthropogen bedingt
sein kann
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Verweilzeit
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Verweilzeit des Sickerwassers als Quotient aus Mächtigkeit der ungesättigten
Zone und seiner mittleren Verlagerungsgeschwindigkeit (s. DIN19732)
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Wasserleitfähigkeit (Wasserdurchlässigkeit), ungesättigt
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Quotient aus Durchflussmenge je Flächen- und Zeiteinheit (Filtergeschwindigkeit)
im wasserungesättigten Boden, geteilt durch den hydraulischen Gradienten,
bezogen auf eine definierte mittlere Saugspannung (s. DIN 4220)
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Wasserleitfähigkeit (Wasserdurchlässigkeit), gesättigt
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Quotient aus Filtergeschwindigkeit und Druckgefälle als Maß
für die Durchlässigkeit eines wassergesättigten Bodens
(s. DIN 4220 u. DIN19 683-9)
Anmerkung: Durchlässigkeitsbeiwert, Durchlässigkeitskoeffizient,Wasserleitfähigkeitskoeffizient,
hydraulische Leitfähigkeit, hydraulischeDurchlässigkeit, Permeabilität
und kf-Wert sind verwendete Synonyme.
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Welkepunkt, permanenter
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Grenzbereich für den Wassergehalt eines Bodens, bei dem die meisten
landwirtschaftlichen Nutzpflanzen bei sonst optimalen Standortbedingungen
irreversibel zu welken beginnen; in der Regel bei einer Saugspannung ab
1,5 MPaoder pF 4,2
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Winkel der inneren Reibung
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Komponente des Scherwiderstandes (Scherfestigkeit) als stabilisierende
Materialeigenschaft des Bodens; sie wirkt an den Berührungsstellen
der Bodenpartikel und ist abhängig von Auflast, Bodenart und Bodenstruktur,
nimmt mit zunehmendem Tongehalt ab und ist relativ unempfindlich gegenüber
Wasserspannungsänderungen
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Wurzelraum, effektiver
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durch Parameter des Bodenwasserhaushaltes definierter Bodenraum
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Zustandsstufe
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Begriff der Bodenschätzung: Bewertung der Bodenentwicklung nach ihrer
ertragssteigernden Wirkung; die Zustandsstufe dient der Feststellung des
Bodenwertes. Es gibt für Ackerland sieben Zustandsstufen mit abnehmender
Gütevon 1 7, für Grünland drei Stufen von I
III.
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