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Geologische Wanderkarte
des Naturparks Rothaargebirge 1 : 50 000
Der Kartenausschnitt aus der Geologischen Wanderkarte des Naturparks Rothaargebirge 1 : 50 000 (Südteil) zeigt einen Überblick über die Geologie der Mittelgebirgslandschaft des Wittgensteiner Landes zwischen dem Kurort Bad Berleburg und dem oberen Edertal. Das geologische Bild der Landschaft wird geprägt durch ca. 360 Mio. Jahre alte Gesteine der Mittel- bis Oberdevon-Zeit.
 
Ausschnitt Geologische Wanderkarte Naturpark Rothaargebirge
  © Topografische Grundlage:
Naturpark Rothaargebirge – Südteil – 4. Auflage 1998
von der Bezirksregierung Köln/Abt. 7 Geobasis NRW
 
 
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Produktberatung
Dipl.-Geol.'in Groß-Dohme
Fon: +49 (0) 2151 897-333
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produktberatung@gd.nrw.de
 
Felsklippen auf der Fredlar
Felsklippen auf der Fredlar
 
 
Wagenspuren am Nordanstieg zur Fredlar
Wagenspuren am Nordanstieg zur Fredlar
 
 
Steinbruch Böhl in Raumland
Steinbruch Böhl in Raumland
 
Felsklippen auf der Fredlar
Die Felsklippen auf der Fredlar – eine 576 m hohe Erhebung südöstlich von Bad Berleburg – werden aus einem Quarzit der Mitteldevon-Zeit aufgebaut. Der Quarzit ist ein sehr widerstandsfähiges und hartes Gestein, das den Abtragungs- und Verwitterungsprozessen der jüngeren Erdgeschichte standgehalten hat. Das den Quarzit überlagernde weichere Gestein ist in den vergangenen Jahrmillionen abgetragen worden, sodass der Quarzit als markante Felsklippe „herauspräpariert“ wurde.
 
 
Felsklippen auf der Fredlar
 
Wagenspuren am Nordanstieg zur Fredlar
Am Nordanstieg zur Fredlar zeugen Wagenspuren von einem alten Handelsweg, der vom hessischen Marburg über Bad Berleburg nach Norden verlief. Im Laufe der Zeit haben sich die mit Eisen beschlagenen Wagenräder in den Fels „eingesägt“ und dort ihre Spuren hinterlassen. Der Fels ist hier ein dunkler geschieferter Tonstein, der wegen seiner typischen Ausbildung im Stadtgebiet Bad Berleburg als „Berleburg-Schichten“ benannt wurde. Der Handelsweg wurde vermutlich noch bis in das frühe 19. Jahrhundert benutzt. Mit der Modernisierung des Straßen- und Verkehrswesens geriet er in Vergessenheit und wurde von der Vegetation überwuchert. Im Jahre 1997 wurde der hier dokumentierte Abschnitt des Handelsweges unter einer umgekippten Baumwurzel entdeckt und von einer Schulklasse aus Bad Berleburg freigelegt. Die Wagenspuren sind Zeitzeugen einer längst vergangenen Epoche.
 
 
Wagenspuren am Nordanstieg zur Fredlar
 
Steinbruch Böhl in Raumland
Der Steinbruch Böhl südlich von Bad Berleburg zeigt steilgestellte, gleichmäßig gebankte, mitteldevonische Quarzite (Quarzsandsteine) mit dünnen Einlagerungen von schwarzen Tonsteinen. Die sehr widerstandsfähigen Quarzite finden als Schotter oder Splitt im Straßen- und Wegebau Verwendung. Die helle Felswand in der rechten Bildhälfte ist die Oberfläche einer versteinerten vulkanischen Aschenablagerung (Tuff).
 
 
Steinbruch Böhl in Raumland

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