NRW

Geologischer Dienst
Nordrhein-Westfalen
– Landesbetrieb –

Wir  |  Presse  |  Service  |  Externer Link: Sie verlassen die Internetseite des Geologischen Dienstes NRW und gelangen zur Facebook-Seite des GD NRW.
Kontakt  |  Impressum  |  Datenschutz
Startseite > Geogefahren > Landeserdbebendienst > Aktuelle Informationen > EAS NRW – Erdbebenalarmsystem >

Inhalt

Grafik zu 40 Jahre Landeserdbebendienst NRW

Kontakt

  • Dipl.-Phys. Dr. Lehmann
  • Fon: +49 2151 897-258
  • geophysik@gd.nrw.de
  • Pressesprecherin
  • Dipl.-Geol.'in Dr. Dölling
  • Fon: +49 2151 897-598
  • Vermittlung rund um die Uhr
  • Fon: +49 2151 897-0

Erdbebenalarmsystem EAS NRW – Zurzeit keine aktuelle Meldung

 

Bisherige Meldungen des EAS NRW

Datum Uhrzeit Geogr. Breite Geogr. Länge Tiefe [km] Magnitude [Richter] Epizentrum Status Link auf PDF
2018-05-25 22:43:26 51.190 5.716 16.9 3.2 Stramproy (NL) M Meldung

Warum braucht NRW ein EAS und wie funktioniert es?

Bei Beben in Nordrhein-Westfalen ab Magnitude 3 auf der Richterskala erhalten Sie auf dieser Seite Informationen über das Ereignis.

Wann, wo, wie stark war ein Erdbeben in Nordrhein-Westfalen? Mit welchen Auswirkungen ist zu rechnen? Das „Erdbebenalarmsystem NRW“, kurz EAS NRW, ermittelt diese Informationen in kürzester Zeit.

Bei Beben in Nordrhein-Westfalen ab Magnitude 3 auf der Richterskala sendet das EAS NRW innerhalb weniger Minuten nach dem Ereignis eine Meldung an die zuständigen Dienststellen des Landes. Das Lagezentrum der NRW-Landesregierung und die Landesleitstelle der Polizei können dann geeignete Hilfsmaßnahmen einleiten und die Bürgerinnen und Bürger informieren. Die Meldung erscheint auch auf der Internetseite des GD NRW.

Erdbeben, die Schäden an Gebäuden verursachen und die Infrastruktur schädigen, erfordern eine schnelle Reaktion. Die Leitstellen von Polizei und auch der Feuerwehr müssen unverzüglich ihre Einsätze dort planen können, wo Hilfe benötigt wird. Die Öffentlichkeit muss schnell informiert werden, damit sie das Ereignis und seine möglichen Folgen einschätzen kann. Dies gilt ebenfalls für Erdbeben, die deutlich zu spüren sind, aber keine Schäden verursachen.

In vier Schritten zur Meldung:

  1. Die Messstationen des Landeserdbebendienstes erfassen die Daten und übertragen sie in 10-Sekunden-Intervallen an die Auswerterechner in Düsseldorf und Krefeld.
  2. Eine speziell entwickelte Software analysiert die Daten: Sie stellt ein Ereignis fest, unterscheidet und bewertet die Art des seismischen Ereignisses, bestimmt die Magnitude (Stärke des Bebens) und schätzt die Auswirkungen des Bebens ein.
  3. Die Erdbebenmeldung wird automatisch generiert mit Angabe von Ereigniszeit, Lage des Epizentrums, Magnitude (Richterskala) und Einschätzung der Erdbebenwirkungen.
  4. Die Meldung geht als E-Mail bei den zuständigen Stellen ein. Sie beinhaltet eine SMS-kompatible Textnachricht sowie eine PDF mit dem Inhalt der EAS-Meldung. Zeitgleich erscheint die Meldung auf der Internetseite des GD NRW.

Im Anschluss erfolgt die manuelle Auswertung der Erdbebendaten. Wir prüfen und aktualisieren die Ergebnisse. Auch seismische Ereignisse unterhalb der Meldeschwelle von Magnitude 3 werten wir aus und führen sie dem Erdbebenkatalog zu.

Das Projekt Erdbebenalarmsystem NRW entwickelte der GD NRW im Auftrag des damaligen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen. Seit dem 28. Mai 2015 ist das EAS NRW in Betrieb – als wichtiger Beitrag zur Daseinsvorsorge in Nordrhein-Westfalen.

© Geologischer Dienst Nordrhein-Westfalen – Landesbetrieb –